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ODYSSEE (deutsch)

Band :
Title : ODYSSEE (deutsch)
Release Date : 08/10/2008
Label : ,

Kostüme: Settima Bonelli, Monica Croci
Bühnenbild: Giovanni Chiari
Dramaturgie: Dr. Wolfgang Santorini
Fotografie: Studio D Team
Grafik: Marco Candeago MC Prestampa
Technischer Leiter: Martin Wieser
Produktionsleitung: Elisabetta Preite
Produktion: Markus Zohner Arts Company

Das Programmheft als PDF

Die Odyssee, Beginn der abendländischen Kultur, gespielt von zwei Vollblutschauspielern, die sich so vollständig in den Stoff stürzen, dass sie erst vervielfältigt in den verschiedensten Figuren, Göttern, Ungeheuern, Zauberinnen und Seemännern wieder an die Oberfläche kommen.

Eine ganze Welt der griechischen Mythologie entsteht vor den Augen des Zuschauers, immer getragen von einer Komik, von einer Ironie, die ihn vor dem Ertrinken in der scheinbaren Unendlichkeit des Epos bewahrt.

  • Zwei grosse Schauspieler, ein phantastischer Theaterabend!Marina Timasheva, Theaterkritikerin, Moskau
  • Theater in seiner reinsten Form! Süddeutsche Zeitung, München
  • The most brilliant Performance of the Festival! The News, Lahore / Pakistan
  • Extremely unusual at the New York Festival: Standing OvationsCurtainUp, New York

Die Kritiken überschlagen sich, das Publikum strömt, lange im Voraus sind die Vorstellungen ausverkauft.

 

Theater unplugged.
Für eine Theater Compagnie, die wie unsere nach neuen Theaterformen, nach einer Verschmelzung von Imagination mit Körper, Stimme und Sprache sucht, und ihre Stücke in der ganzen Welt aufführt, ist die ODYSSEE ein Stoff, wie er idealer nicht sein könnte:
Die phantastische Welt der Götter, Halbgötter und Ungeheuer, zwischen ih- nen, winzig und doch mächtig Odysseus. Odysseus, der Listige, Odysseus, der Zürnende, Odysseus, der Dulder; ein Vorläufer Don Quichottes, nicht versponnen wie jener, und mit todbringenden Skylla und Charybdis als Gegner statt Windmühlen und Weinschläuchen, doch auch er immer und immer wieder zurückgeworfen, scheinbar hoffnungslos, Kämpfer gegen Unbesiegbare, gegen phantastische Wesen, die hier noch real sind.
Mit ihm seine Gefährten: Seeleute, tapfere Krieger, die einfältig in die Falle der Circe tappen, die dem todbringenden Gesang der Sirenen folgten, würden sie von ihrem Anführer nicht mit List daran gehindert, Männer, die, kurz unbeaufsichtigt, endlich ihrem Hunger nachgeben und dafür mit dem Leben bezahlen.

Schliesslich Odysseus’ Frau Penelope, sein Sohn Telemach: Menschen höchster Integrität, Moral und voller Vertrauen, zwischen Freiern, die «lachten mit grässlichverzuckten Gesichtern und herabschlangen blutbesudeltes Fleisch». Penelope und Telemach, die mit nur wenigen Treuen ausharren und von irgendwoher das Wissen nehmen, dass Odysseus zurückkehren und sie befreien wird.

Menschen, so göttlich, und Götter, so menschlich.
Die Welt hat sich geändert in den tausenden Jahren seit Odysseus, doch noch immer schlachten globalisierte Freier fröhlich die Rinder in unserem eigenen Hause, verwandelt becircend das Fernsehen uns in Schweine, freuen sich einäugige Finanzriesen über unseren Besuch in ihrer enormen Höhle.

Und die Odyssee geht weiter…

 

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